3.05 Pommern an der Mosel Campingplatz Eifel Wandern Weinlese Fahrradverleih Angeln Koblenz Cochem Rhein Trier Bruchsteinhäuser Burgen Burg Eltz Sonnenuhr Treis-Karden Kloster Bernkastel-Kues Wassersport Moseltal Fahrrad Umgebung Kapelle Moselkern Hunsrück freistehend Himmerod Camping Burgruinen |
3.05 Pommern an der Mosel Pommern an der Mosel (81 m über NN.) liegt 3 km südwestlich von Treis-Karden, ca. 44 km südwestlich von Koblenz und ca. 11 km nordwestlich von Cochem. Zur Autobahnabfahrt A 48 Kaisersesch sind es ungefähr 25 km. Der Ort gehört zum Kreis Cochem-Zell und zur Verbandsgemeinde Treis-Karden. Die Mosel legt von Pommern bis zu ihrer Mündung in den Rhein am Deutschen Eck in Koblenz eine Strecke von 42 km zurück. In Pommern gibt es eine Bahnstation. Bahnstationen an der Moselstrecke sind: Koblenz Hbf | Koblenz-Moselweiß | Güls (Kr Koblenz) | Winningen (Mosel) | Kobern-Gondorf | Lehmen | Kattenes | Löf | Hatzenport | Moselkern | Müden (Mosel) | Treis-Karden | Pommern (Mosel) | Klotten | Cochem (Mosel) | Ediger-Eller | Neef | Bullay (DB) | Bengel | Ürzig (DB) | Wittlich Hbf | Salmrohr | Sehlem (Kr Wittlich) | Hetzerath | Föhren | Schweich (DB) | Quint | Ehrang Ort | Ehrang | Trier/Mäusheckerweg | Pfalzel | Trier Hbf Pommern liegt am längsten Südhang der Mosel und ist mit ca. 600 Einwohnern ein romantischer Weinort. Die Weinberge haben Böden aus Verwitterungsschiefer, Grauwackeschiefer und zum Teil auch Tonschiefer. Die Reben der Pommerner Moselweine reifen in den Weinlagen "Pommerner Zeisel", "Goldberg", "Sonnenuhr" und "Rosenberg". Sie gehören zur Großlage "Goldbäumchen", der auch die Weinlagen der Weinorte Ernst, Klotten, Müden und Moselkern sowie teilweise von Senheim mit Senhals, Briedern, Ellenz-Poltersdorf, Bruttig-Fankel, Cochem und Treis-Karden angehören. Angebaut wird überwiegend Riesling, aber auch Rivaner, Chardonnay und andere Rebsorten. Die Winzer laden zur Weinprobe in einer Weinprobierstube, zur Besichtigung von Weinkellereien, zur Weinwanderung oder zur Weinbergsführung durch den Weinlehrpfad ein. Bei der Weinlese können Interessierte mithelfen. Das Ortsbild von Pommern wird geprägt durch alte Fachwerkäuser, Winzerhäuser und Bruchsteinhäuser, die in den vergangenen Jahrzehnten freigelegt bzw. restauriert wurden. Erstmals erwähnt wurde der Ort in den Jahren 636 und 755. Im Mittelalter hatten unter anderem die Abtei "St. Trudo", das Kloster Himmerod in der Eifel und das Stift Karden Besitzungen in Pommern. Frühgeschichte/Römische Tempelanlage Auf dem Martberg (auch Heidensteiwel genannt) über Pommern gründeten die Kelten bereits im letzten Jahrhundert v. Chr. eine Siedlung samt Kultstätten und Stadtbefestigung in einer für die damaligen Zeit außergewöhnlichen Größe. Auf einer Fläche von rund 70 ha sollen rund 5000 Menschen gelebt haben. Schon bald wurde die Siedlung zur Hauptstadt der Treverer. Sie war nicht nur Zentrum von Handel und Verwaltung, sondern auch kultureller und religiöser Mittelpunkt der Region. Etwa 300 Jahre später übernahmen die Römer dieses "oppidum" (Hauptstadt) und gaben ihm den Namen "Pomaria", vom lateinischen "Pomarium", das auf Deutsch Obstgarten heißt, abgeleitet. Auf der Grundlage der alten Gebäude errichteten sie auch eine Tempelanlage. Statt dem keltischen Gott Levus wurde nun dem Mars geopfert, von dem der Berg auch seinen Namen erhielt. Die letzten Ausgrabungen von 1998 zeugen vom Wohlstand dieser Zeit. Die Funde sind teilweise in einer Ausstellung im Bürgerhaus "Alte Schule", teilweise im Stiftsmuseum in Treis-Karden zu sehen. Pfarrkirche St. Stephan Das Patrozinium des hl. Stephanus weist auf ein hohes Alter der Kirche in Pommern hin. 1107 wurde sie erstmals als Pfarrkirche und Eigentum des Stifts Karden erwähnt. Das Patronatsrecht wurde 1264 von der Abtei Himmerod in der Eifel übernommen. 1784 war die Pfarrkirche so baufällig, daß in den beiden darauffolgenden Jahren das Schiff neu errichtet wurde. Die heutige katholische Pfarrkirche St. Stephan (St. Stephanus) wird von einem dreiseitigen Ostchor abgeschlossen. Der frühgotische, fünfgschossige Westturm mit achtseitigem Spitzhelm aus dem 13. Jahrhundert ist freistehend. Den Innenraum der Kirche betritt man durch das Westportal. Das Langhaus wird von einem Kreuzgratgewölbe überspannt. Aus der alten
Kirche wurde die Kufe des romanischen Taufsteins aus Marmor übernommen. Die übrige
Ausstattung ist fast einheitlich frühklassizistisch und stammt aus den Jahren 1787 bis
1794. Die drei Tabernakelaltäre schmücken mit Blattwerk belegte Voluten, vergoldete
Muscheln in den Nischen und Ornamentmotive. Den Hochaltar schließt eine nachträglich
hinzugefügte Darstellung des Gotteslamms in der Bekrönung ab. In den Seitenfiguren des
rechten Seitenaltars erkennt man den hl. Stephanus und einen segnenden Bischof. Auf dem
linken Seitenaltar steht eine Holzfigur der Immaculata mit einer Lilie in der Hand. Zu ihm
gehörte früher wohl auch die jetzt für sich stehende Figur des hl. Franziskus von
Assisi. Der Heilige, mit einem Fuß auf der Weltkugel stehend und in der Linken ein Kreuz
tragend, zeigt seine Wundmale. Beachtung verdienen auch die Kreuzigungsgruppe aus Holz an
der Chorwand (16. Jahrhundert), die reich verzierte Holzkanzel und die ebenfalls mit
Zierat versehenen Beichtstühle.
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Bernkastel-Kues 2 Von Bernkastel-Kues an
der Mosel nach Cochem 3 Von Cochem an der Mosel nach Koblenz am Rhein 3.01a Stadtrundgang durch Cochem 3.02a Burgruine Winneburg bei Cochem 3.02b Kapuzinerkloster bei Cochem 3.05 Pommern 3.30c Alte Moselbrücke Deutschherrenhaus Alte Burg 3.30h Kurfürstliches Schloss Theater 3.30i Herz-Jesu-Kirche Christuskirche |
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Pfarrhaus Im Ortskern von Pommern steht das älteste Pfarrhaus (um 1250) des Bistums Trier, ein ehemaliges Hofhaus der Zisterzienserabtei Himmerod. Das zweiflügelige Gebäude ist ein guterhaltenes Beispiel eines spätmittelalterlichen, barock veränderten Klosterhofes. Durch eine Brücke ist es mit der Westempore der Kirche verbunden. Beachtenswert ist das klassizistische Portal von 1786. Im Obergeschoß befindet sich eine ehemalige Kapelle. Das Deckenfresko (um 1500) zeigt zwei Heilige, die von großen Blattranken umgeben sind. Drieschen-Heiligenhäuschen Der Pommerbach, von der Eifel bei Kaisersesch kommend, mündet bei Pommern in die Mosel. Im Pommernbachtal befindet sich ein Heiligenhäuschen. Das Drieschen-Heiligenhäuschen (Dreifaltigkeitskapelle) stammt aus dem Jahre 1712. Sehenswert sind drei Steinreliefs, ehemalige Altaraufsätze aus dem ehemaligen Kloster Rosenthal (ca. 6 km von Pommern entfernt), und barocke ländliche Bildwerke. Tourismusangebote Bei Pommern bestehen 4 verschiedene Wanderwege mit einer Gesamtlänge von insgesamt ca. 20 km. Sie führen unter anderem durch die Weinberge und das Pommerbachtal mit seinem Naturschutzgebiet. Empfehlenswert ist auch das Naturschutzgebiet Dortebachtal, das nur wenige Kilometer moselaufwärts in Richtung Klotten liegt. Es ist von der Bundesstraße 49 oder über den Moselhöhenweg erreichbar. Der Moselhöhenweg
verläuft zwischen Trier
und Koblenz und ist durch ein "M"
markiert. Die Route führt auf beiden Seiten der Mosel sowohl durch den Hunsrück als auch
durch die Eifel. Höhepunkte der einzelnen Etappen sind die zahlreichen Burgen und
Burgruinen an der Mosel sowie herrliche Aussichtspunkte auf das windungsreiche Moseltal
und die romantischen Moselorte. Reizvoll sind auch Ausflüge mit dem Fahrrad durch das romantische Moseltal. Der Mosel-Fahrradweg führt von Pommern aus flußabwärts in Richtung Treis-Karden, Müden, Moselkern und Burgen, flußaufwärts in Richtung Klotten. Dort kann man mit der Fähre auf die gegenüberliegende Moselseite übersetzen und den Weg in Richtung Cochem-Cond, Valwig, Bruttig-Fankel und Beilstein fortsetzen. Zum weiteren Freizeit- und Sportangebot in Pommern oder der näheren Umgebung gehören Angeln, Baden, Bootslipanlage, Fahrradverleih, Mountainbikung, Surfen, Tennis und Wassersport. Pommern verfügt auch über einen Campingplatz. Besondere Festveranstaltungen in Pommern sind das Spillesfest an Pfingsten, die Kirmes am ersten Augustwochenende und das Winzerhoffest am dritten Wochenende im September. Moselschifffahrt auf der Untermosel zwischen Cochem und Koblenz
Infos zur Moselschiffahrt:
Schiffsanlegestellen der Moselschifffahrt bzw. Schleusen zwischen Cochem und Koblenz: Cochem | Klotten | Pommern | Treis-Karden | Schleuse Müden | Müden | Moselkern | Burgen | Hatzenport | Brodenbach | Löf | Alken | Kattenes | Oberfell | Lehmen | Schleuse Lehmen | Niederfell | Kobern-Gondorf | Dieblich | Winningen | Koblenz-Lay | Koblenz-Güls | Koblenz-Moselweiss | Koblenz-Metternich | Schleuse Koblenz | Koblenz
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